Ligaerhalt in extremis geschafft oder eine Tabelle die täuscht.

Der gelungen 5. Rang in der Tabelle vermag unsere Gemütslage vor dem letzten Spiel nur ungenügend zu widerspiegeln. Hatten wir doch mit dem Beginn der Rückrunde zunehmend den Anschluss an die Tabellenmitte verloren.
Das Szenario mit drei wahrscheinlichen beziehungsweise vier möglichen Absteigern aus der 2. Liga setzte zusätzlichen Druck auf. Um so stolzer waren wir auf vier in Serie gewonnenenSpiele im Februar. Über eine zunehmend stärker werdende Verteidigung fanden wir zurück zum Siegen und konnten nun auch knappe Sätze zu unseren Gunsten entschieden.
Die Niederlage im zweitletzten Spiel in Aeschi führte dazu, dass im letzten Spiel ein Sieg hermusste. Der drittletzte Platz wäre sonst für uns reserviert gewesen.
Der Druck lag also auf unserer Seite, was auch dem Team aus Grosshöchstetten klar war. Vielleicht gerade deshalb gelang uns eine hochkonzentrierte und engagierte Leistung. Hatten uns die Gegnerinnen in der Vorrunde noch mit ihrem teilweise unerwarteten Spiel entmutigt und dominiert, konnten sie dieses Spiel jeweils nur bis zur Satzmitte ausgeglichen gestalten. Dort konnten wir jeweils noch etwas zulegen. Eine ausgeglichene Angriffsleistung, auf allen Positionen fanden wir Wege die Punkte zu erzielen, sicherten uns letztlich die nötigen 3 Punkte.
Dank der mental und spielerisch starken Leistung, grüssen wir nun vom 5. Rang und nicht aus einer Liga tiefer. Wir freuen uns auf die Chance im nächsten Jahr die andern 2. Ligateams wieder ärgern zu können. Über weite Strecken waren wir mit unseren Spielen als Aufsteigermannschaft sehr zufrieden, denn wirklich von den Gegnerinnen gebeutelt und ohne Aussicht auf einen Satzerfolg waren wir jeweils nur gegen Seefeld Thun und Grosshöchstetten in der Vorrunde.
Nun hoffen wir, uns im 2026/2027 früher im Mittelfeld festzusetzen, um dem Saisonende etwas gelassener entgegenblicken zu können.